Ballon Dilatation
Ballon SinusplastyTM mit FDA-Zulassung
Patienten-Information:
Ballon-Dilatation der Nasennebenhöhlen
Hauptursache für Erkrankungen der Nasennebenhöhlen ist eine unzureichende Luftzufuhr. Alle operativen und konservativen Behandlungsverfahren ziehlen darauf ab, die Belüftung wiederherzustellen und bleibend zu verbessern.
Mit der innovativen Ballon-Dilatation von engen Stellen im Nasennebenhöhlensystem kann insbesondere der oft problematische Zugang zu den Stirnhöhlen ohne wesentliche Belastung für den Patienten und gewebeschonend erweitert werden. Die direkte operative Erweiterung dieser Zugänge kann dadurch vermieden werden, der Eingriff ist wenig belastend und die Erholung des Patienten geht schnell von statten. Das Operations-Risiko eines derartigen Eingriffes ist gering.
Folgende Erkrankungen eignen sich prinzipiell für eine Dilatation:
akute oder chronische Stirnhöhlenentzündungen, die nicht auf Medikamente ansprechen
Keilbeinhöhlenentzündungen, die nicht auf Medikamente ansprechen
zeitweiliger Abschluss des Stirnhöhlenzuganges mit einem sog. „Vakuum Kopfschmerz“
in eher seltenen Sonderfällen auch bestimmte Kieferhöhlenerkrankungen
eine Dilatation kann häufig auch bei Blutgerinnungs-Problemen ausgeführt werden
Die Auswahl des Vorgehens mit Ballon-Verfahren oder endoskopischem Eingriff lässt sich erst nach einer gründlichen HNO-ärztlichen Untersuchung und nach Anfertigung ausreichender Röntgenbilder (d.h. Computertomopgraphie) treffen.





